Die neue Lust auf Last

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PedalPower bringt Cargo-Bike eMammut mit Brose-Kraft

Berlin ist eine Reise wert. Das war schon immer so und das wird auch in Zukunft so sein. Doch ab diesem Sommer ist nicht nur die Reise nach, sondern auch in Berlin um eine feine Facette reicher, denn der Spezialist für Lastenfahrräder „PedalPower“ in Lichtenberg bringt mit dem eMammut Cargo ein tierisch spektakuläres Lastenbike ins Rennen um die Pole Position im Asphaltdschungel.

Von Friedhelm Kortmann

Nach zwei Jahren Entwicklungszeit legt das eMammut die Messlatte für Lastenfahrräder noch einmal höher und steht damit in einer prominenten Reihe mit den Klassikern „Long John“ und dessen Nachfolger „Long Harry“, die schon in der Vergangenheit Maßstäbe gesetzt haben. Bei der Entwicklung des eMammut war neben Anwendern auch der Autozulieferer Brose mit im Boot, der den kräftigen Elektroantrieb liefert. Die Berliner Motoren sind bärenstark und werden mit Gewissheit den Markt aufmischen. Akku und Ladegerät stammen von BMZ in Karlstein/Main.

Das eMammut gibt es wahlweise mit einem 11- oder 15-Ah-Akku und hat bei Testfahrten die Konkurrenz weit hinter sich gelassen. Doch nicht nur Kraft ist ein besonderes Merkmal der neuen Lastenräder, sondern auch Qualität bis ins kleinste Detail. Elektronik-Spezialist BMZ übernimmt den Service für die Brosemotoren und verwendet schon in der Basisausstattung ohne Aufpreis Rosenberger Magnetstecker, die sich automatisch ausrichten und so Benutzerfehler nachhaltig unterbinden.

Die Position des Akkus ist so gewählt, dass er nicht mit dem Ladegut kollidiert. Im Vergleich zu Long Harry ist das eMammut deutlich sportlicher ausgelegt und verkörpert ein ganz neues Konzept. Das spiegelt sich auch in so manchem technischem Detail wieder. Das Oberrohr ist höher angebracht und der Richtungswechsel erfolgt über eine innovative Doppelzug-Seillenkung. Diese ermöglicht einen extrem kleinen Wendekreis und ein deutlich agileres Fahrverhalten, was vor allem Kurierdienste freuen wird.

Der Rahmen ist ausgelegt für 200 Kilogramm Maximallast, davon 100 allein für die Ladefläche. Selbst bei voller Ausnutzung der höchsten Zuladung wird das Fahren zu keiner Zeit zur schweißtreibenden Prozedur; der Brose-Antrieb geht sanft, kraftvoll und nahezu geräuschlos zu Werke. Ergänzt wird das harmonische Setup durch eine Alfine 8-Gang-Nabenschaltung.
Optional können dank der Rohloff-Ausfallenden auch andere Getriebenaben eingesetzt werden. Für sichere Verzögerung sorgt eine hydraulische Bremsanlage.

Die Aufbauten des Mammut gibt es als Module, zum Beispiel in einer Familien-Variante mit einer Breite von 440 Millimetern als Einsitzer für Nachwuchs-Singles oder als „Sechshunderter“ mit Doppelbank für den Zwillingsverkehr. Doch nicht nur Tagesmütter und -väter freuen sich über den kernigen Kabinenroller, auch Post-, Päckchen- und Paketboten sind mit diesem E-Cargo-Bike und Aufbauten mit 200 bis 260 Litern Fassungsvermögen bestens bedient. Vier Aufnahmepunkte im Rahmen ermöglichen eine schnelle und sichere Montage der Boxen.

Die erste Serie von eMammuts ist begrenzt auf einige hundert Stück und wechselt zu besonderen Aktionspreisen den Besitzer. 3999 Euro kostet die 11-Ah-Version, 4299 Euro werden für die Ausstattung mit 15-Ah-Powerpaket fällig. Probefahrten können bei PedalPower vereinbart werden, die Auslieferung soll im Juli starten.

www.pedalpower.de
www.brose-ebike.com

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