E-Scooter aktuell

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12 E-Scooter im Überblick

Sie sind leise, flink und sauber, 25 bis über 100 Stundenkilometer schnell und gleiten ohne Auspuff und Abgase im Flüsterton durch die Stadt, über Land und zwischen Hochregallagern hin und her: Elektroroller und ihre skurrilen Ableger haben sich längst im Straßenbild und in Gewerbebetrieben durchgesetzt. Innerstädtische Lieferdienste vom Partyservice bis zum Pizzaexpress verlassen sich ebenso auf die Wattschlucker wie Postzusteller und Privat-Personen, die ihre individuelle Mobilität ohne Benzin in Blut und Tank ausleben wollen. Wir zeigen auf den nächsten Seiten die interessantesten Trends und Neuerscheinungen.

Von Friedhelm Kortmann 

Der Vorteil von E-Scootern gegenüber ihren leichten Pedelec-Geschwistern liegt in der Geschwindigkeit und im Komfort, und auch die Zuladung in Sachen Gepäck ist stattlicher. Allerdings kann der Stadtmensch seinen E-Scooter nicht so einfach in die vierte Etage schleppen, um den Akku nachzuladen – aber auch hier ist die Entwicklung nicht stehen geblieben: Moderne E-Scooter verfügen über Akkus, die sich mit einfachen Handgriffen entnehmen und an jeder beliebigen Schukosteckdose per Ladekabel auffüllen lassen.

 

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Wer keine unangenehmen Überraschungen im Rolleralltag erleben will, muss in der Regel, je nach Modell, etwa doppelt so viele Euro über die Ladentheke schieben wie für ein Pelelec. Dafür bekommt er einen Motorroller, der nicht einfach statt eines Benzin- einen Elektromotor zwischen den Rädern hat, sondern von Anfang an für den Elektrobetrieb konstruiert wurde, was unter anderem einen niedrigen Schwerpunkt und eine optimale Gewichtsverteilung mit sich bringt. Von der 25-Stundenkilometer-Mofa-Variante für 15-Jährige bis zur 125er Motorrad-Klasse reicht das Spektrum der E-Scooter, für die der Gesetzgeber jeweils die passende Fahrerlaubnis fordert; ab 16 Jahre Klasse M oder A1, V-Max 45 Stundenkilometer und ab 18 Jahre alles, was darüber hinaus geht.

Die meisten E-Scooter reichen bis zur vergleichbaren 125-Kubikzentimeter-Klasse der Verbrennungsmotoren, ein Ausnahmeathlet unter den rollernden E-Mobilen bleibt vorerst der C evolution von BMW. Im Segment der Großraumroller ist er der einzige elektrische Vertreter – und bei den E-Scootern steht er leistungs- und preismäßig mit einer Spitzenleistung von bis zu fast 50 PS und 15.000 Euro allein auf weiter Flur.

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